WEIOTT Hausvorschlag Nr. 2

Heute war unser dritter Termin bei WEIOTT Massivhaus im Baufachhandel „Bauen und Leben“ in Ottendorf-Okrilla. Auch hier wurden wir wieder freundlich empfangen. Wir sahen gleich am Präsentationsbildschirm, dass unser Haus genau so umgesetzt wurde, wie wir es uns wünschten. Frau Baumann erklärte uns einiges und gab auch viele Hinweise zur Statik. Z.B da das Wohnzimmer über die gesamte Hauslänge verläuft, wird sicherlich am Übergang zur Küche aus statischen Gründen ein sichtbarer Betonträger sitzen. Es wurde wieder vieles durchgesprochen und ging schon in Details. Zum Schluss bekamen wir ein gutes Angebot mit nach Hause. Allerdings muss man dazu sagen, sie hat das Grundstück noch nicht gesehen und es gibt auch noch kein Bodengutachten, um überhaupt zu wissen, was für eine Kellerart gebaut werden kann.

Interessant ist für uns immer noch das Bausatzhaus von WEIOTT. Zum einen um Kosten zu sparen, zum anderen um am Rohbau selbst mit Hand anzulegen.

Notartermin zum Grundstückskauf

Da die Bauvoranfrage für das Grundstück Positiv beantwortet wurde, haben wir in den letzten Wochen eine Notarin beauftragt über die erstellung eines Kaufvertrages. Einfach ein Grundstück ohne Notarielle beglaubigung in Deutschland zu erwerben, ist nicht möglich.
So wurde uns von der Notarin ein Kaufvertrag erstellt in dem auch der jetzige Grundstücksbestitzer ein Mitspracherecht hat und auch deswegen gewisse Klauseln mit einbrachte. Ein solcher Kaufvertrag ist schon ein recht komplexes Gebilde aus Klauseln und schwer verständlichen gesetzestexten. Um nicht ganz dumm dazu stehen, haben wir einen ganzen Abend dagesessen und den Vertrag zerpflückt und nach Antworten gegoogelt.

Heute war der Termin bei der Notarin in Heidenau, zu dem auch der jetzige Grundstücksbesitzer erschienen war.  Da wir vorher noch Nie einen Notartermin hatten, wussten wir auch nicht so recht was auf uns zukommt. Zu unserem Erstaunen war die Notarin sehr Nett und das ganze dauerte nur 20 min. Eigentlich ist nichts weiter dabei. Die Notarin ließt den Kaufvertrag vor und erklärt bzw. erläutert dabei noch die verschiedene eingebrachte Klauseln. Zum Schluss müssen dann nur noch  beide Parteien Unterschreiben.

Nun sind wir fast offiziell Grundstücksbesitzer. Damit der Kauf abgeschlossen wird, muss allerdings noch einiges geschehen.

  • Der Kaufpreis muss bezahlt werden
  • Das Vorkaufsrecht der Gemeinde darf nicht inanspruch genommen werden
  • Die Grunderwerbssteuer muss bezahlt werden
  • Die Notarin muss bezahlt werden
  • Das Grundbuchamt muss bezahlt werden
  • Zur Eintragung ins Grundbuch kann ein halbes Jahr vergehen

Nun werden wir selbst zu Architekten

Nach dem enttäuschenden Angebot von unserem Wunschhaus bei WEIOTT, mussten wir eben selbst am Computer unser Haus planen. Mit dem Programm „MeinHausplaner“ von „Bauset“ ging es relativ flott. Jeden Abend nach der Arbeit als unser Sohn im Bett war, setzten wir uns hin und entworfen unser Haus. Nach der Vorlage und Abmessungen von WEIOTT erstellten wir erst einmal den groben Grundriss mit den Außenwänden. Ein großes Wohnzimmer war uns wichtig, genauso wie große Fenster für viel Lichteinfall. Der Kamin und Wäscheabwurfschacht fanden genauso Beachtung wie die Anordnung der Zimmer im DG. Vieles wurde von uns gleich bei der ersten Zeichnung beachtet. Z.B. ist ein Bad im DG über dem Wohnzimmer nur mit höheren Kosten möglich. Denn die Abwasserleitungen müssen ja irgendwie nach unten gelangen. Also musste, wenn möglich, das WC im EG unter dem Bad im DG liegen.
Große Beachtung fand auch die Hausausrichtung und Fensteranordnung. Das Wohnzimmer sollte zu jeder Tageszeit mit Licht durchflutet werden. Aber gut der vielen Worte, die genaue Beschreibung gibt es hier.
Schlussendlich schickten wir diesen Plan mit Fotos und Beschreibung noch einmal an Frau Baumann für ein zweites Angebot. Wir wollten Ihr noch eine zweite Chance geben.